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Irene Bopp-Kistler (Hg.): "Demenz. Fakten Geschichte Perspektiven

rüffer & rub, 2016

 

Im vorliegenden Buch »demenz.« nennen namhafte Experten die bisher bekannten Fakten beim Namen und erläutern, was es damit auf sich hat. Betroffene und Angehörige berichten von »ihrer« Demenz und was sie mit ihrem Leben macht. Renommierte Autoren vermitteln Perspektiven auf sozial-politischer, medizinischer, vor allem aber menschlicher und spiritueller Ebene, wie wir dieser Krankheit und den Betroffenen respektvoll begegnen können.

 

 

 

Uli Zeller : Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern : Ein Ratgeber für Angehörige 

Brunnen Verlag, 2016

 

Wenn ein Familienmitglied dement wird, stellt das den gewohnten Alltag auf den Kopf. In diesem kompakten Ratgeber beantwortet Uli Zeller die wichtigsten Fragen, die rund um das Thema Demenz auftauchen, und gibt viele wertvolle Tipps aus seiner beruflichen Praxis. Zum Beispiel:

Wie lässt sich die gemeinsame Zeit sinnvoll füllen?

Wie geht man mit der Wahrheit um, wenn der Demente in einer völlig anderen Welt zu leben scheint?

Wie reagiert man auf herausforderndes Verhalten?

Wie kann man mit dementen Menschen beten?

Wie schafft man es, Zeit für sich selbst freizuhalten?

Neben den Erfahrungen aus seiner beruflichen Praxis verrät der Autor auch viele hilfreiche Ratschläge von Angehörigen für Angehörige. Denn: Die Betroffenen sind die wahren Experten!

 

 

 

Claudia Berther, Therese Niklaus Loosli : Die Marte Meo Methode: Ein bildbasiertes Konzept unterstützender Kommunikation für Pflegeinteraktionen 

Hogrefe, 2015

 

Marte Meo beschreibt eine Kommunikations- und Videoanalyse-Methode, die auf die niederländische Pädagogin Maria Aarts zurückgeht. Mit der Marte Meo Methode lassen sich menschliche Potenziale «aus eigener Kraft» entwickeln. Marte Meo arbeitet mit kurzen Filmsequenzen aus dem Pflegealltag. Diese werden mit den Teilnehmern analysiert. Die Wahrnehmung und das Verhalten der Teilnehmenden wird bildbasiert trainiert.

 

 

Tom Kitwood : Demenz: Der person-zentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen 

Hogrefe, 2016

 

Typische alltägliche Situationen und Verhaltensweisen werden im Praxiskontext dargestellt, diskutiert und reflektiert. Gemeinsam wird nach guten individuellen und interdisziplinären Lösungen für die Betroffenen gesucht. Die zweite Auflage bietet ergänzte und aktualisierte Beiträge, eine vertiefende Darstellung von neurophysiologischen Prozessen, die dem dissoziativen Geschehen zu Grunde liegen. Es bietet ein neues Kapitel über „Lügen und Täuschungen in der Pflege von Menschen mit Demenz“ sowie zum Thema „herausforderndes Verhalten“ (BPSD).

 

 

Denise Battaglia :

Leben, Tod und Selbstbestimmung : Über den Sinn des Lebens, den Umgang und Schicksalsschlägen, das Altern und das Sterben 

Beobachter, 2016

 

Dieses Buch handelt vom Leben - und vom Tod. Wobei sich vor allem das Leben aktiv gestalten lässt, mehr oder weniger bis zum Schluss. Es geht hier um Sinnfragen, die sich jedem Menschen im Bewusstsein seiner Endlichkeit stellen, um das, was uns letztlich wirklich wichtig ist, wenn wir bis zum Ende denken. Heute können wir in der Schweiz mit Vorsorgeaufträgen, Vollmachten, Patientenverfügungen, Organspendeausweisen oder durch die Mitgliedschaft in einer Organisation zur Suizidbeihilfe fast alles frühzeitig planen. Die vielen Möglichkeiten sind eine Herausforderung. Transparente Information ist notwendig, um persönliche Entscheidungen im Voraus fundiert zu treffen. Dieser Ratgeber informiert umfassend etwa über Palliative Care und unterstützt Sie dabei, sich klar zu werden, was Sie wie regeln wollen und was ganz bewusst eben auch nicht. "Wer sich mit dem Tod befasst, lebt zufriedener und humorvoller", so eine Kernaussage dieses Buches, in dem Sie prominenten Stimmen mit pointierten Aussagen zu Leben, Tod und Selbstbestimmung begegnen.

 

 

 

Bianca Mattern; Eva-Maria Popp: Iris Weiss; Til Schweiger: "Demenz ist das ein Tier wie Krebs" Mit Kindern über Demenz reden

Hogrefe Verlag, 2015

 

Dieses Buch unterstützt Eltern, Lehrer und Erzieher beim Gespräch über Demenz. Der erste Teil des Buches erklärt den Erwachsenen, warum das Thema Demenz für Kinder wichtig ist. Der zweite Teil wendet sich mit einer illustrierten Geschichte an die Kinder und gibt ehrliche Antworten auf kindliche Fragen. Im dritten Teil kommen in einer Schreibwerkstatt Kinder selbst zu Wort. Ergänzt wird das Buch durch eine Lehrer- bzw. Erzieherhandreichung, die einen einfachen Transfer in Kita oder Schule ermöglicht. Es ist ein Ratgeber für Eltern, Pädagogen aber auch die Kinder selbst, wenn es darum geht, die Demenz in all ihren Facetten zu erfassen. Pädagogisch sehr wertvoll!

 

 

 


Sandra Oppikofer, Susanne Nieke, Karin Wilkening: : Aufgeweckte Kunst-Geschichten – Menschen mit Demenz auf Entdeckungsreise im Museum

Universität Zürich, 2015

 

Menschen mit Demenz erfinden in Museen gemeinsam Geschichten zu Kunstwerken. Wie sehr es sich lohnt, diese noch vorhandenen kreativen Kompetenzen der Erkrankten zu aktivieren und zu fördern trotz ihrer zunehmenden Gedächtnisprobleme und Wortfindungsschwierigkeiten , und wie wichtig es ist, die gesellschaftliche Aufmerksamkeit vermehrt auf sie zu lenken, zeigt das vorliegende Buch. Der Titel leitet sich vom gleichnamigen Projekt des Zentrums für Gerontologie der Universität Zürich und seinen Praxispartnern ab. Das Buch rückt respektvoll die Teilnehmenden, Menschen mit Demenz, und ihre erfundenen Kunst-Geschichten in den Mittelpunkt.

Darüber hinaus beschreibt es an Hand von eindrucksvollen Fotos und auf der Basis einer wissenschaftlichen Evaluation die zündende Idee und ihren Weg in die Schweiz, die Methode, die Resultate und die Wirkungen auf alle Beteiligten. Eine fein gezeichnete filmische Dokumentation des Projekts ergänzt den Band. Der Service-Teil bietet konkrete Kontakte in der Schweiz, um eigene Veranstaltungen nach dem Vorbild der «Aufgeweckten Kunst-Geschichten» zu initiieren.

 


 

Pauline Boss

Da und doch so fern – Vom liebevollen Umgang mit Demenzkranken

Irene Bopp-Kistler, Marianne Pletscher (Hg.)

Verlag rüffer & rub, 2014

 

Anders als in der bisherigen Literatur zu Demenz, konzentriert sich die amerikanische Forscherin Dr. Pauline Boss explizit auf die Themen »Beziehung« und »Abschiednehmen«. Ihr grosses Anliegen ist es, aufzuzeigen, wie Angehörige von Demenzkranken mit ihren eigenen Gefühlen zurechtkommen können.