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Angelika Reutter : Wenn die Worte fehlen : Auch für Angehörige von Demenz-Erkrankten 

Scorpio Verlag, 2017

 

 

Sprache ist das uns vertraute Instrument, mit dem wir mit anderen Menschen in Verbindung treten. Was aber tun, wenn ein geliebter Mensch nicht mehr zu sprechen vermag und die Worte ausbleiben? Angelika U. Reutter zeigt anhand zahlreicher Beispiele, dass die Seelensprache eine tragfähige Brücke zum anderen ist, die es ermöglicht, auf verschiedene Arten Kontakt herzustellen. Sie ist eine Sprache von Herz zu Herz der Klang in unserer Stimme, Berührungen oder tiefer Blickkontakt im gemeinsamen Schweigen , die eine Begegnung auf vielfältige Weise zulässt. Dieses praxisnahe Buch unterstützt dabei, Menschen aus Isolation und Einsamkeit zu führen.

 


 

Matthias Dammert, Christine Keller, Thomas Beer

Person-Sein zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Eine Untersuchung zur Anwendung der Integrativen Validation und der Basalen Stimulation in der Begleitung von Personen mit Demenz

Beltz Juventa &2016

 

Person-Orientierung in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz fordert dazu auf, Gefühle und Bedürfnisse dieser Personen in den Fokus des Handelns zu stellen: Empathie, Wertschätzung und Authentizität sind die leitenden Begriffe. Doch was bedeutet dies aus der Perspektive einer Pflege- oder Betreuungsperson im Arbeitsalltag? Denn auch sie ist Person. Darin offenbaren sich die Schwierigkeiten in der Umsetzung dieses Ansatzes.

 

 

 

 


Stefanie Haussener: Selbstbestimmung am Lebensende, Realität oder Illusion?

Schulthess Verlag, 2017

 

Entscheidungen am Lebensende stellen Betroffene und Beteiligte vor besondere Herausforderungen und werfen viele Fragen auf: Wann ist eine Person urteils(un)fähig? Entscheidet ein Patient immer selbstbestimmt über das Lebensende? Darf sich der Arzt über eine Patientenverfügung hinwegsetzen? Wer bestimmt wie über Leben und Tod eines Menschen, wenn die eigene Vorsorge fehlt? Im Fokus stehen auch die ebenso aktuellen wie brisanten Themen Demenz, Sterbehilfe und Palliative Care. Die Dissertation richtet sich an Juristen und Ärzte, Gesetzgeber und Spitäler sowie weitere involvierte Personen und Institutionen.

 

 

 

Irene Bopp-Kistler (Hg.): "Demenz. Fakten Geschichte Perspektiven

rüffer & rub, 2016

 

Im vorliegenden Buch »demenz.« nennen namhafte Experten die bisher bekannten Fakten beim Namen und erläutern, was es damit auf sich hat. Betroffene und Angehörige berichten von »ihrer« Demenz und was sie mit ihrem Leben macht. Renommierte Autoren vermitteln Perspektiven auf sozial-politischer, medizinischer, vor allem aber menschlicher und spiritueller Ebene, wie wir dieser Krankheit und den Betroffenen respektvoll begegnen können.

 

 

 

Claudia Berther, Therese Niklaus Loosli : Die Marte Meo Methode: Ein bildbasiertes Konzept unterstützender Kommunikation für Pflegeinteraktionen 

Hogrefe, 2015

 

Marte Meo beschreibt eine Kommunikations- und Videoanalyse-Methode, die auf die niederländische Pädagogin Maria Aarts zurückgeht. Mit der Marte Meo Methode lassen sich menschliche Potenziale «aus eigener Kraft» entwickeln. Marte Meo arbeitet mit kurzen Filmsequenzen aus dem Pflegealltag. Diese werden mit den Teilnehmern analysiert. Die Wahrnehmung und das Verhalten der Teilnehmenden wird bildbasiert trainiert.

 

 

Tom Kitwood : Demenz: Der person-zentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen 

Hogrefe, 2016

 

Typische alltägliche Situationen und Verhaltensweisen werden im Praxiskontext dargestellt, diskutiert und reflektiert. Gemeinsam wird nach guten individuellen und interdisziplinären Lösungen für die Betroffenen gesucht. Die zweite Auflage bietet ergänzte und aktualisierte Beiträge, eine vertiefende Darstellung von neurophysiologischen Prozessen, die dem dissoziativen Geschehen zu Grunde liegen. Es bietet ein neues Kapitel über „Lügen und Täuschungen in der Pflege von Menschen mit Demenz“ sowie zum Thema „herausforderndes Verhalten“ (BPSD).

 

 

Denise Battaglia :

Leben, Tod und Selbstbestimmung : Über den Sinn des Lebens, den Umgang und Schicksalsschlägen, das Altern und das Sterben 

Beobachter, 2016

 

Dieses Buch handelt vom Leben - und vom Tod. Wobei sich vor allem das Leben aktiv gestalten lässt, mehr oder weniger bis zum Schluss. Es geht hier um Sinnfragen, die sich jedem Menschen im Bewusstsein seiner Endlichkeit stellen, um das, was uns letztlich wirklich wichtig ist, wenn wir bis zum Ende denken. Heute können wir in der Schweiz mit Vorsorgeaufträgen, Vollmachten, Patientenverfügungen, Organspendeausweisen oder durch die Mitgliedschaft in einer Organisation zur Suizidbeihilfe fast alles frühzeitig planen. Die vielen Möglichkeiten sind eine Herausforderung. Transparente Information ist notwendig, um persönliche Entscheidungen im Voraus fundiert zu treffen. Dieser Ratgeber informiert umfassend etwa über Palliative Care und unterstützt Sie dabei, sich klar zu werden, was Sie wie regeln wollen und was ganz bewusst eben auch nicht. "Wer sich mit dem Tod befasst, lebt zufriedener und humorvoller", so eine Kernaussage dieses Buches, in dem Sie prominenten Stimmen mit pointierten Aussagen zu Leben, Tod und Selbstbestimmung begegnen.

 

 

 


Sandra Oppikofer, Susanne Nieke, Karin Wilkening: : Aufgeweckte Kunst-Geschichten – Menschen mit Demenz auf Entdeckungsreise im Museum

Universität Zürich, 2015

 

Menschen mit Demenz erfinden in Museen gemeinsam Geschichten zu Kunstwerken. Wie sehr es sich lohnt, diese noch vorhandenen kreativen Kompetenzen der Erkrankten zu aktivieren und zu fördern trotz ihrer zunehmenden Gedächtnisprobleme und Wortfindungsschwierigkeiten , und wie wichtig es ist, die gesellschaftliche Aufmerksamkeit vermehrt auf sie zu lenken, zeigt das vorliegende Buch. Der Titel leitet sich vom gleichnamigen Projekt des Zentrums für Gerontologie der Universität Zürich und seinen Praxispartnern ab. Das Buch rückt respektvoll die Teilnehmenden, Menschen mit Demenz, und ihre erfundenen Kunst-Geschichten in den Mittelpunkt.

Darüber hinaus beschreibt es an Hand von eindrucksvollen Fotos und auf der Basis einer wissenschaftlichen Evaluation die zündende Idee und ihren Weg in die Schweiz, die Methode, die Resultate und die Wirkungen auf alle Beteiligten. Eine fein gezeichnete filmische Dokumentation des Projekts ergänzt den Band. Der Service-Teil bietet konkrete Kontakte in der Schweiz, um eigene Veranstaltungen nach dem Vorbild der «Aufgeweckten Kunst-Geschichten» zu initiieren.