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Spezifische Probleme

Demenzkrankheiten entwickeln sich individuell recht unterschiedlich und doch haben sie viele Gemeinsamkeiten. Plötzlich können bestimmte Probleme in den Vordergrund treten und Verständnis, Geduld und Ausdauer der Betreuenden ganz entscheidend auf die Probe stellen. Unsere Infoblätter enthalten eine Fülle von Informationen und Lösungsansätzen. Auch hilft Ihnen das Alzheimer-Telefonteam gerne weiter.

 

So kann eine Demenz etwa Essgewohnheiten und Essverhalten entscheidend beeinflussen. In einem späteren Stadium ergeben sich oft auch Probleme mit der Ausscheidung, im Besonderen Inkontinenz. Auch Schlaf ist häufig ein Thema, gerade wenn Menschen mit Demenz nachts aktiver sind als am Tag und Angehörigen Erschöpfung droht. Bei Menschen, die sich nicht mehr ausdrücken können, ist es auch sehr wichtig, dass Angehörige und Betreuende mögliche Schmerzen erkennen und wirksam behandeln können.

 

Eine Reihe von Demenzsymptomen äussern sich durch Veränderungen der Stimmung und des Verhaltens. Doch auch bei herausfordernden Verhaltenssymptomen, z.B. Aggressivität, lassen sich viele Schwierigkeiten überwinden. Häufiger als man denkt bricht Demenz auch Tabus, indem sie uns dazu zwingt, uns auch zu heiklen Themen wie Sexualität im Zusammenhang mit Demenz Gedanken zu machen.

 

Bei fortgeschrittener Demenz kann es zu Schluckstörungen kommen. Informationen über therapeutische Möglichkeiten wie auch Adressen von Anlaufstellen, finden Sie auf der folgenden Webseite: www.dysphagie.ch

 

Die Demenzkrankheit ist für Betroffenen wie auch für die betreuenden Angehörigen oder Berufspersonal ein Herausforderung. Im Verlauf der Krankheit kann es sein, dass sie an ihre Grenzen stossen oder sie überschreiten. Bei Konflikten, Vernachlässigung oder Misshandlungen körperlicher oder psychischer Art, zu Hause oder in einer Institution, finden Sie ebenfalls Auskunft und Unterstützung bei der Unabhänigen Beschwerdestelle für das Alter (UBA), in Zürich: www.uba.ch