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Kate Swaffer  :Was im Teufel geschieht mit meinem Gehirn?

Hogrefe, 2017

 

Kate Swaffer war 49 Jahre jung, als bei ihr eine früh einsetzende -Demenz (YOD) diagnostiziert wurde. In ihrem Buch beschreibt sie eindringlich, was sie im Alltag erfahren und herausgefordert hat und welche Mythen der Demenz sie behindert haben. Sie plädiert engagiert für einen humanen, gleichberechtigten Umgang mit Menschen mit Demenz, der ihnen eine bessere Lebensqualität ermöglicht. Kate Swaffer liefert eines der wenigen Zeugnisse über das Erleben, Kämpfen und Weitergehen im Leben mit einer frühen Demenz aus der Perspektive einer Betroffenen.

 



 

Kathryn Harrison  :  Unkraut in Omi's Garten: Eine einfühlsame Geschichte einer besonderen Liebe, die hilft, die Alzheimer Krankheit und andere Demenzerkrankungen kindgerecht zu erklären. (Ab 3 Jahren)

Flipturn Publishing, 2017

 

Ein junges Mädchen und ihre Omi haben eine besondere Verbindung, die in der Umgebung von Omi´s magischem Garten aufblüht. Dann eines Tages, bemerkt das Mädchen viele Unkräuter im Garten. Sie entdeckt bald, dass ihre geliebte Omi die Alzheimer-Krankheit hat; eine Krankheit, bei der sich ungesunde Wucherungen auf das Gehirn ablagern, und dadurch das Denken und Handeln beeinflussen, ähnlich wie Unkraut das Wachsen der Blumen behindert. Im Laufe der Zeit wächst das Unkraut dichter, und die Demenz ihrer Omi nimmt zu. Aber das Mädchen akzeptiert die schwierigen Veränderungen mit Liebe, und lernt, die Pflege für den magischen Garten zu übernehmen. Ausgehend von der Erfahrung mit der Betreuung ihrer Mutter hat die Künstlerin Kathryn Harrison diese ergreifende Geschichte mit reichen Illustrationen geschaffen, um Demenzerkrankungen unvoreingenommen zu erforschen, indem sie Kinder einbezieht, und die Kraft der Liebe demonstriert.

 



 

Olivia Rosenthal : Wir sind nicht da um zu verschwinden

Ulrike Helmer Verlag, 2017 

 

Ein Mann attackiert seine Frau mit gezielten Messerstichen, flüchtet und versteckt sich. Als ihn die Polizei findet, behauptet er, sich an nichts erinnern zu können. Das erweist sich als bittere Wahrheit: Der Mörder hat einen akuten Alzheimer-Schub erlitten. Olivia Rosenthals preisgekrönter Roman geht existenziellen Fragen nach: Was bleibt von uns, wenn das Gedächtnis erlischt, wenn das Bewusstsein, die Seele, unsere Identität verloren gehen? Wie lebt es sich als eine Figur des Nichts – oder als deren Angehörige?


 



 

Carin Müller : Tage zwischen Ebbe und Flut

Knaur TB, 2016 

 

In ihrem ebenso warmherzigen wie humorvoll überspitzten Roman "Tage zwischen Ebbe und Flut" zeigt die Journalistin Carin Müller eine Familie im emotionalen Ausnahmezustand. Basierend auf eigenen Erfahrungen lässt die Autorin ihre liebevoll gezeichneten Charaktere, allen voran den an Alzheimer erkrankten Felix sowie seine Ehefrau, seine Tochter und seine Enkelin, auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt aufeinanderprallen. So entsteht ein bewegender, dabei sehr ehrlicher und oftmals herrlich komischer Reise- und Familienroman über eine der Volkskrankheiten unserer Zeit, wie man damit lebt, was sie mit sich bringt - an Verlusten, aber auch neuen Erfahrungen und Chancen.

 



 

Maria Rüegg-Petrovic : Von Serbien in die ganze Welt. Ein Weg der Liebe

Novum Verlag, 2017 

 

Mara Rüegg-Petrovics Geschichte geht zu Herzen: Die

gebürtige Serbin kämpft sich gegen alle Widerstände durchs

Leben und gewinnt die Liebe ihres zukünftigen Ehemannes. Die

spannende Autobiografie einer mutigen Frau, die das Leben liebt!

Maria Rüegg hat auch einen Erfahrungsbericht über die letzten Lebensjahre mit ihrem an Demenz erkrankten Ehemann veröffentlicht «Dement. Schwierig und liebenswürdig», siehe unter der Rubrik »Mein Leben mit Demenz»

 



 

Michael Schmieder : Dement aber nicht bescheuert: Für einen neuen Umgang mit Demenzkranken

Ullstein Verlag, 2015

  

Worum geht es? Demenzkranke wollen als Menschen wahrgenommen werden. Aber wir "Gesunden" können nicht ertragen, einen geliebten Angehörigen ins Vergessen gleiten zu sehen - wir therapieren, beschäftigen und medikamentieren, damit wir uns nicht hilflos fühlen. Doch hilft das den Dementen? Nein, im Gegenteil. Die Kranken möchten in ihrem So-Sein angenommen werden. Dafür plädiert Michael Schmieder, und dieses Konzept praktiziert er im Pflegeheim Sonnweid - mit beeindruckendem Erfolg.