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Wie erkenne ich eine Demenz?

Was ist gelegentliches Vergessen, welches sind die Anzeichen einer Demenzerkrankung? 

Mit dem Älterwerden verändern sich unsere körperlichen und geistigen Fähigkeiten. So nehmen beispielsweise die Geschwindigkeit und gewisse Gedächtnisfunktionen unseres Denkens bereits ab der Lebensmitte schrittweise ab: Unser Kopf verarbeitet die Informationen nicht mehr so schnell, wir lernen neue Dinge nicht mehr so einfach.

 

Warnzeichen einer Demenz sind:

- Vergessen

- Probleme mit der Sprache

- Sich nicht mehr orientieren können

- Unangemessenes Verhalten

- Schwierigkeiten bei Routineaufgaben

- Wahnhafte Vorstellungen

- Fehlender Antrieb

 

Wenn Sie diese möglichen Warnzeichen bei sich feststellen, bedeutet das nicht automatisch, dass Sie an einer Demenz erkrankt sind. Auch andere Krankheiten, die einer Demenz ähnlich sind, u.a. Übermüdung oder Stresssituationen, hormonelle Störungen, Fehlernährungen, Infektionen, Hirnblutung, können für die Veränderungen der geistigen Leistung verantwortlich sein.

 

Die Entwicklung einer Demenz ist schleichend, Veränderungen von Fähigkeiten und Verhaltensweisen müssen immer im Vergleich zu früher gesehen werden. Wenn Sie sich diesbezüglich Sorgen machen, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Es ist wichtig, genau abzuklären, wodurch die Symptome, die Ihnen auffallen, verursacht werden, damit die Störung optimal behandelt werden kann. Es ist wichtig, dass Sie keine Selbstdiagnose stellen.

 

Haben Sie Fragen? Das Alzheimer-Telefonteam beantwortet Ihre Fragen gern. Rufen Sie an: 024 426 06 06!

Unsere Broschüre Vergesslich? Eine Abklärung hilft weiter kann Ihnen auch weiterhelfen. 

 

9. Mai 2012